Kritische Tiermedizin – Info Seiten zum nachlesen

 

Tierärztliches Institut für angewandte Kleintiermedizin
Tierärztliche Gemeinschaft für ambulante und klinische Therapien
Dirk Schrader I dr. Steven-F. Schrader I dr. Ifat Meshulam I Rudolf-Philipp Schrader

 


 

Die Sache mit der Wurmkur

„Wurmkuren sind Gifte, die nicht nur von Würmern aufgenommen werden, sondern auch vom Wirtstier.“

 


 

Die Sache mit den Schutzimpfungen

„Jungtiere, die im Alter von 8 bis 12 Wochen zweimal geimpft worden waren, haben einen Gamma-Globulin-Level, der etwa nach zwei Jahren auf einen Halbwert zurückgeht. Wurden die Tiere im Laufe der Jahre mehrfach geimpft, so sank der Gamma-Globulin-Level nach zwei Jahren um 25 bis 30 Prozent. Bei alten Tieren – vorausgesetzt sie blieben gesund- sank er nach zwei Jahren so gut wie überhaupt nicht.

Das bedeutet: Hunde und Katzen erwerben im Laufe ihres Lebens durch wiederholte Schutzimpfungen eine lang- und länger anhaltende Immunität entsprechend ihrem Gamma-Globulin-Level. Man kann also – ohne rot zu werden – seine Schützlinge nach etwa 2 Jahren wiederholt impfen, um eine Antikörper-Neuproduktion zu entfachen.

Wenn man bedenkt, dass in europäischen Nachbarländern Hunde und Katzen nur alle zwei bis drei Jahre den Tierarzt wegen einer Schutzimpfung sehen, ist die Frage berechtigt, ob es in Deutschland diesbezüglich mit rechten Dingen zugeht? Man bedenke auch, dass selbst ein maximal hoher Gamma-Globulin-Level keinen absoluten Schutz vor den genannten Krankheiten darstellt.“